Was in der Studie gemessen wurde
Omnicom Media Germany befragte im November 2025 im Auftrag von United Internet Media insgesamt 6.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Je Land nahmen 2.000 Personen teil. UIM veröffentlichte die Ergebnisse als Newsletter DACH-Studie 2026.
79 Prozent der Befragten hatten mindestens einen Newsletter abonniert. Unter den Newsletter-Abonnenten gaben 70 Prozent an, schon einmal nach einem Newsletter direkt gekauft zu haben. Das ist eine Selbstauskunft über bisheriges Verhalten. Sie sagt nicht, dass sieben von zehn Empfängern nach einer bestimmten E-Mail kaufen.
Wiedererkennung beginnt beim Absender
Für 87 Prozent der Befragten ist entscheidend, dass Absenderinformationen vertrauenswürdig wirken. Prüfen Sie deshalb die tatsächlich angezeigte Absenderadresse, den Namen und die Antwortmöglichkeit auf verschiedenen Geräten. Ein Markenname im Betreff hilft wenig, wenn die sichtbare Adresse nach einem fremden Dienstleister aussieht oder Antworten ins Leere laufen.
Technische Authentifizierung schützt die Domain und ist Voraussetzung für verlässlichen Versand. Sichtbares Vertrauen entsteht zusätzlich durch einen Absender, den Empfänger aus Anmeldung, Kauf oder bisheriger Kommunikation kennen. Diese beiden Ebenen gehören zusammen, ersetzen sich aber nicht gegenseitig.
Weniger Text bedeutet nicht weniger Information
82 Prozent der Newsletter-Abonnenten bevorzugen laut Studie Mailings mit wenig Text. 81 Prozent wünschen ein einheitliches, wiedererkennbares Design. Daraus folgt kein fixer Wortwert. Die Nachricht muss trotzdem erklären, welches Angebot gilt, für wen es gedacht ist und wohin ein Klick führt. Streichen Sie zuerst Wiederholungen und allgemeine Einleitungen. Lassen Sie die entscheidenden Bedingungen stehen.
Ein klarer Einstieg, eine erkennbare Hauptaussage und ein eindeutiger Link reichen für viele Mailings. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten kann ein kurzer Überblick in der E-Mail zu einer vollständigen Seite führen. Dort müssen Details und Einschränkungen leicht auffindbar sein.
So wird aus einer Zahl ein brauchbarer Test
Vergleichen Sie zwei echte Varianten mit gleicher Zielgruppe und gleichem Angebot. Verändern Sie beispielsweise nur die Klarheit des Einstiegs oder den erkennbaren Absendernamen. Prüfen Sie die Darstellung in den Postfächern Ihrer Empfänger und messen Sie das Ergebnis bis zur Anfrage oder zum Kauf, sofern diese Daten vorliegen. So erfahren Sie etwas über Ihr eigenes Publikum, statt einen Studienwert auf jede Kampagne zu übertragen.
Wenn Sie Sichtbarkeit und Wiedererkennung in unterstützten Postfächern von WEB.DE und GMX verbessern möchten, kann InboxEdge® den konkreten Versandweg mit Ihnen prüfen. Welche Darstellung möglich ist, hängt vom jeweiligen Produkt und dessen Voraussetzungen ab.
Häufige Fragen
Bedeutet die Studie, dass 70 Prozent nach jedem Newsletter kaufen?
Nein. 70 Prozent der befragten Newsletter-Abonnenten berichteten, irgendwann schon einmal durch einen Newsletter direkt gekauft zu haben. Das ist keine Kaufquote pro Mailing.
Wie kurz sollte ein Newsletter sein?
Die Studie nennt eine Vorliebe für wenig Text, aber keine ideale Wortzahl. Entscheidend sind ein klarer Nutzen und alle Informationen, die für das konkrete Angebot nötig sind.
Was sollte beim Absender geprüft werden?
Sehen Sie sich den sichtbaren Namen, die Adresse und die Antwortmöglichkeit im tatsächlichen Postfach an. Prüfen Sie außerdem die technische Authentifizierung des Versandwegs.
